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Der Steuerhilfevereine erzählt die Geschichte der Steuern

Der Steuerhilfevereine erzählt die Geschichte der Steuern

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Steuern gibt es schon seit über 5.000 Jahren und entsprangen meist einer Finanznot der Herrscher. Es war sehr teuer den prunkvollen Hofstaat zu finanzieren und außerdem mussten auch Straßen und Brücken gebaut und restauriert werden. So entstand die Idee einer Besteuerung.

Eine Besteuerung im heutigen Sinne, entstand in den meisten Regionen mit der Einführung der Geldwirtschaft. Wo Geld als Tauschmittel noch unüblich war, gab es den Arbeitsdienst und Ernteabgaben als Ersatz.

Der Steuerhilfeverein erzählt die Geschichte der Steuern

Inhaltsverzeichnis

 

Abgaben im alten Ägypten

In der Geschichte des alten Ägypten galten die Pharaonen als einzige Gottheit. Dies führte dazu, dass ihnen laut Gesetzt alle irdischen Güter zustanden. Privateigentum oder Lohn für die Arbeit gab es nicht. Wie also wurden dann dort die Steuern erhoben?

Es gab eine Erntesteuer und einen Nilzoll. Durch die Überschwemmung des Nils kam fruchtbarer Schlamm auf die Felder, sozusagen als Dünger. Anhand der Überschwemmungshöhe wurde dann die Abgabensteuer für den Bauern errechnet. Dafür gab es extra Beamte, die Nilmesser.

Abgaben in den städtischen Hochkulturen

Beispielsweise in  Mesopotamien und dem heutigen Irak, wurden ebenfalls schon im dritten Jahrtausend vor Christi Geburt Abgaben erhoben. Hier wurden die private Viehhaltung und der Fischfang besteuert.

Auch Kriege füllten die Staatskassen. Die eroberten Städte oder auch Landstriche wurden mit Zöllen und Tributen belegt. Das brachte einigen Herrschern reich gefüllte Kassen und war der Hauptgrund für die meisten Kriege.

Die Römer und die Steuern

Zur Geschichte der europäischen Steuer zählt unter anderem das römische Steuersystem. Dieses war indirekt, was bedeutet, dass es Zölle und Wege- und Nutzgelder gab. Die Steuern erhielten sogenannte Steuerpächter, diese unterstützten damit auch viele gesellschaftliche Ereignisse wie Wettkämpfe und das Theater. Leider war dieses Steuersystem sehr anfällig für Korruption. Denn die Steuerpächter strebten natürlich auch nach einer satten Gewinnmarge für sich selbst.

Später entwickelten die Römer ein Katastersystem, durch den der Grundbesitz eines jeden Bürgers ermittelt wurde. Die zwei größten Steuerarten waren dann die Kopfsteuer (tributum capitis) und die Grundsteuer (tributum soli). Die Kopfsteuer war leider wenig gerecht, da sie nicht nach dem Einkommen berechnet wurde. Die Grundsteuer war zwar gerechter,  hat dies aber in den meisten Fällen leider nicht ausgeglichen.

Steuern im Mittelalter

Im 6. Jahrhundert begann die Geschichte der kirchlichen Steuern. Von da stammt der Begriff „Zehnt“, was bedeutet, dass ein Zehntel des Einkommens die ansässige Kirche erhält. Diese  Abgabe diente vorrangig dem Unterhalt des Klerus. Aus dieser Zeit kommt auch das Eintreiben von „Mauten“. Der Wortstamm geht auf das gotische Wort „mota“ zurück und heißt Zoll oder Verkehrssteuer. Diese gibt es bis heute, jedoch hat sie jetzt Gebührencharakter.

Steuern in der heutigen Zeit

Heute herrscht bei uns ein relativ gerechtes, aber für viele doch sehr undurchsichtiges Steuersystem. Das ist der Grund, warum 1964 der erste Steuerhilfeverein gegründet wurde und sich die Vereine so gut in der heutigen Gesellschaft etablieren.

Steuerhilfevereine sorgen dafür, dass viele Menschen, mit einem geringen Mitgliedsbeitrag, eine korrekte Steuererklärung abgeben können. Dies lohnt sich meist auch sehr. Denn die durchschnittliche Steuererstattung liegt bei über 1000 Euro. Meistens hat man als Arbeitnehmer ja auch schon fleißig das ganze Jahr über eingezahlt. Also zögern Sie nicht lange, sondern vereinbaren Sie einen Termin in einer unserer Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

 

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