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Was geht eigentlich alles vom Bruttogehalt ab?

Was geht eigentlich alles vom Bruttogehalt ab?

Wussten Sie das? Fast 20% Prozent vom Ihren Bruttogehalt gehen ab für Sozialleistungen. Die Einkommenssteuer wird auf der Basis der Lohnsteuerklassen berechnet. Von der Steuerklasse hängen unter anderem auch Ihre Freibeträge ab. Die Steuerklasse hängt im wesentlichen von Ihrer Familiensituation ab und ob Sie noch einen zweiten Job besitzen. Genauere Informationen über die einzelnen Steuerklassen finden Sie in unserem Blogbeitrag vom 13. Januar. 

Was geht jetzt genau ab von meinem Bruttogehalt?

Die Sozialleistungen wie folgt:

  • Rentenversicherung: 9,35 Prozent (insgesamt 18,7 Prozent mit Arbeitgeberanteil)
  • Arbeitslosenversicherung: 1,5 Prozent (drei Prozent)
  • Pflegeversicherung: 1,425 Prozent für Kinderlose, sonst 1,175 Prozent (2,6 beziehungsweise 2,35 Prozent)
  • Krankenversicherung: 7,3 Prozent (14,6 Prozent) – vereinzelt erheben die Kassen sogar noch zusätzlich Beiträge, die allerdings dann der Arbeitgeber bezahlen muss.

An Steuern kommen dann nochmal (im höchsten Fall bis zu 45 Prozent) dazu:

  • Der Eingangssteuersatz liegt momentan bei 14 Prozent
  • Der Spitzensteuersatz beträgt sogar 42 Prozent (ab einem zu versteuernden Einkommen von 53.666 Euro im Jahr 2016)
  • Wer ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 254.447 Euro hat, muss 2016 bis 45 Prozent zahlen.

Bruttogehalt -> Nettogehalt, was bleibt übrig?

Unter folgendem Link finden Sie einen Brutto-Netto-Rechner, wo Sie bequem und kostenlos Ihr Nettoeinkommen ermitteln können.

Was muss ich noch berücksichtigen um mein Nettoeinkommen zu ermitteln?

  • Vermögenswirksame Leistungen – erhalten Sie zusätzlich zum normalen Arbeitslohn vermögenswirksamen Leistungen (die der Arbeitgeber zahlt) sind diese steuer- und sozialabgabenpflichtig. Die fälligen Steuern und Abgaben werden Ihnen vom Lohn abgezogen.
  • Geldwerter Vorteil – erhalten Sie extra Vergünstigungen, müssen sie diese ebenfalls (als geldwerten Vorteil) versteuern. Die gesetzliche Freigrenze liegt momentan bei 44,-€ im Monat. Allerdings sind nicht alle Sonderleistungen betroffen.
  • Ab 64 Jahren gibt es einen Altersentlastungsbeitrag, d.h. eine kleine steuerliche Vergünstigung
  • Freibeträge – sie müssen direkt beim Finanzamt beantragt werden. Freibeträge, gibt es zum Beispiel bei einer Ausbildung, Betreuung von Angehörigen oder Kindern.

Sie haben noch Fragen zum Brutto- und Nettogehalt? Oder zu andere steuerlichen Themen? Dann können Sie sich im Rahmen einer Mitgliedschaft gerne, jederzeit an den Lohnsteuerhilfeverein e.V. wenden. Wir beraten sie ausführlich, kompetent und mit viel Fürsorge – unser Motto lautet: Wir sorgen für ein Happy End in Ihrer Einkommensteuererklärung!

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