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Vermögenswirksame Leistungen

Was sind vermögenswirksame Leistungen?

vermögenswirksame Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen zählen als Arbeitsentgelt und sind im 5. Vermögensbildungsgesetz geregelt, sie sollen Arbeitnehmer dabei unterstützen, eigenes Vermögen aufzubauen. Dies gelingt durch Leistungen vom Arbeitgeber und dem Staat. Die Leistungen des Arbeitgebers können sich auf bis zu 40 Euro im Monat belaufen. Dieses Geld ist beispielsweise in Aktienfonds, Bausparer, Sparverträge oder Altersvorsorgeleistungen anzulegen.

Anspruch
Anlageformen
Höhe und Zahlung
Zusätzliche Förderungen

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Anspruch

Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen können Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Soldaten oder Auszubildende haben. Teilzeitbeschäftigte haben meist nur einen anteiligen Anspruch. Für Arbeitnehmer kann sich ein Anspruch aus dem Tarifvertrag oder dem Arbeitsvertrag ergeben und diese Zahlungen sind zunächst auch nicht an Einkommensgrenzen gebunden. Arbeitsrechtlich sind vermögenswirksame Leistungen Bestandteil des Gehalts oder Lohns und damit Arbeitsentgelt.

Anlageformen

Als Arbeitnehmer darf man sich aussuchen, welche Anlageform man für seine vermögenswirksamen Leistungen wählt. Zur Wahl stehen beispielsweise betriebliche Sparformen, wie Aktienfonds oder Mitarbeiterkapitalbeteiligungen, Bausparen, Sparverträge, Tilgung eines Baukredits oder Altersvorsorgeleistungen. Bei der Entscheidung gilt es mögliche Erträge und das einhergehende Risiko gegeneinander abzuwägen.

Die Laufzeit ist gesetzlich geregelt und für alle Anlageformen die gleiche. Die Verträge laufen sechs Jahre lang, anschließend müssen sie noch ein weiteres Jahr ruhen, bevor das Geld dem Arbeitnehmer zugänglich wird.

Höhe und Zahlung

Die Leistungen vom Arbeitgeber können sich auf bis zu 40 Euro im Monat belaufen. Sofern der Arbeitgeber nicht diesen vollen Betrag übernimmt, kann man ihn selbst auf den Höchstbetrag aufstocken. Der jeweilige Betrag wird vom Arbeitgeber direkt auf das vom als Arbeitnehmer bezeichnete Sparvertragskonto eingezahlt. Hierfür muss ein Antrag auf Überweisung vermögenswirksamer Leistungen beim Arbeitgeber gestellt werden. Grundsätzlich sind monatliche Überweisungen vorgesehen, aber auch Einmalzahlungen sind möglich, etwa wenn im laufenden Jahr begonnen wird, jedoch der Maximalbetrag für das Jahr erreicht werden soll.

Zusätzliche Förderungen

Ledigen mit nicht mehr als 17.900 Euro und Verheirateten mit nicht mehr als 35.800 Euro zu versteuerndem Einkommen im Jahr erhalten die jährlich zu beantragende Arbeitnehmersparzulage als Förderung vom Staat, sofern ein Bausparvertrag oder Sparplan für Aktienfonds zugrunde liegt oder ein Baukredit getilgt wird. Bei anderen Sparformen liegen die Grenzen bei 20.000 bzw. 40.000 Euro. Bausparer können zusätzlich die Wohnungsbauprämie erhalten. Nach sieben Jahren werden das Guthaben und die staatlichen Prämien ausgezahlt.

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