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Steuertipps zum Thema Arbeitszimmer

Steuertipps zum Thema Arbeitszimmer

Neben Selbständigen und Freiberuflern haben auch Arbeitnehmer durchaus die Möglichkeit, ein häusliches Arbeitszimmer im Rahmen der Werbungs-kosten steuerlich geltend zu machen.

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung in den Veranlagungszeiträumen sind dann als Betriebs-ausgaben bzw. Werbungskosten abziehbar, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet oder für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Im letzteren Fall wird die Höhe der abziehbaren Aufwendungen auf 1.250,- € begrenzt. Die Beschränkung der Höhe nach gilt nicht, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Lehrer, Außen-dienstmitarbeiter, Umschüler und viele andere können die Kosten nun wieder absetzen. Soweit die berufliche Veranlassung allein durch die Nutzung des Arbeitszimmers von mehr als 50 % der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit indiziert wird, können die Aufwendungen für das Arbeitszimmer nicht mehr abgezogen werden.

Wird das Arbeitszimmer durch das Finanzamt anerkannt, können alle Kosten, die mit diesem Zimmer in Zusammenhang stehen, von der Steuer abgesetzt werden. Hierzu zählen vor allem die anteilige Miete oder die anteilig auf das Arbeitszimmer entfallenen Nebenkosten. Hierbei wird einfach geschaut, wie groß die Wohnfläche des Arbeitszimmers ist, z. B. 10 % der gesamten Wohnung. Ist das der Fall, können in diesem Beispiel auch 10 % der sonstigen Nebenkosten steuerlich geltend gemacht werden. Hinzu kommt, dass auch die Einrichtungsgegenstände des Arbeitszimmers steuerlich geltend gemacht werden dürfen, z. B. die Kosten für den Kauf eines Schreibtisches, von Lampen und Schränken oder auch von Regalen und Stühlen.

Ist die ausschließlich berufliche Nutzung strittig, kann es im Zweifelsfall zu einer Begehung der Wohnung kommen. In diesem Fall wird ein Sachverständiger des Finanzamtes prüfen, ob das Zimmer ausschließlich beruflich genutzt wird, oder ob eine höhere, private Nutzung unterstellt werden kann. Ist letzteres der Fall, darf das Arbeitszimmer nicht steuerlich berücksichtigt werden.

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