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Ein gute Kombination: Steuerklassen Eheleute

Ein gute Kombination: Steuerklassen Eheleute

Steuerklassen Eheleute, wann sparen Sie durch die richtige Auswahl?Für Eheleute gibt es in der steuerlichen Abrechnung eine Besonderheit. Es gibt zwei Kombinationen von Steuerklassen. Welche es für Sie sind, lässt sich mit dem Steuerrechner ganz einfach ermitteln. Dann können Sie beratschlagen, was das beste Modell für Sie ist. Denn in die Ermittlung fließen nicht nur das Gehalt beider Eheleute, sondern auch sonstige Verpflichtungen wie Unterhaltszahlungen und Lohnersatzleistungen ein.

Kombination Steuerklassen Eheleute – welche Steuerklasse empfiehlt sich?

Die Steuerklassen Kombination 4/4 eignet sich nur für gleichverdienende Ehepartner.

Bei unterschiedlichem Verdienst wechseln Sie als besser verdienender Ehepartner am besten in die Steuerklasse 3. Und der Andere dann in die Klasse 5.

Tipp! Unter dem Strich sparen Sie durch diese Kombination nicht wirklich Geld. Sie haben aber das Jahr über mehr im Portemonnaie und müssen nicht darauf warten, dass Sie zu viel gezahlte Steuern vom Finanzamt zurückbekommen.

Bei einem Wechsel in andere Steuerklassen …

Vorab sollten Sie prüfen, ob sich durch die Veränderung einen Nachteil ergibt und ob sich Ihre steuerliche Belastung eventuell erhöhen kann. Denn in einigen Fällen kann es nachteilig für Sie sein. Beispielsweise wenn Sie im Laufe eines Jahres Lohnersatzleistungen oder Arbeitslosengeld beziehen. Dann kann es vorkommen, dass dieser Schritt von Ihnen vorher gut überlegt sein sollte.

Am besten rechnen Sie sich vorher aus, welche Ersparnis Sie erziele. Und inwieweit sich ein Wechsel der Steuerklassen Eheleute wirklich auszahlt.

Verschiedene Aspekte zur Auswahl Steuerklassen Eheleute

Bedenken Sie, dass ein Wechsel der Steuerklassen innerhalb eines Steuerjahres nur unter besonderen Gegebenheiten möglich ist. Anderenfalls gilt die Frist zum 30. November, den Sie als Start in eine neue steuerliche Berechnung avisieren können.

Um Nachzahlungen an den Fiskus zu vermeiden und eine höhere Belastung zum Jahresanfang auszuschließen, sollten Sie vor allem mit der Steuerklassen Kombination 4/4 mit Bedacht umgehen. Denn bei dieser Wahl findet die Berechnung von Pauschalen und Freibeträgen erst mit Einreichung der Steuererklärung statt, sodass es zu höhere Nachforderungen und damit zu einer enormen Belastung durch die Entscheidung kommen kann.

Mit dem Faktorverfahren sind Sie hingegen gut beraten und wählen eine Steuerklasse, die anhand des Einkommens bevorzugt wird und unnötig hohe Nachforderungen vermeiden lässt.

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