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Die Steuergesetz Änderungen ab 2017 – Künftig einfacher, jedoch strenger

Die Steuergesetz Änderungen ab 2017 – Künftig einfacher, jedoch strenger

Mit dem Jahreswechsel stehen den Steuerpflichtigen einige gravierende Steuergesetz Änderungen bei der Steuererklärung bevor. So treten unter anderem das Besteuerungsverfahren ab 2017 aufgrund des Gesetzes zur Modernisierung des Verfahrens sowie neue Abgabefristen für die Steuerklärung in Kraft. Wenn Sie jedoch zu einer Steuererklärung verpflichtet sind und diese zu spät einreichen, müssen Sie künftig mit einem Verspätungszuschlag rechnen.

Steuergesetz – Änderungen: Fristverlängerungen und Digitalisierung der Steuerbescheide

Das überarbeitete Steuergesetz bringt für Steuerpflichtige zahlreiche Vorteile mit sich. Denn, so besagt eine Neuregelung, dass der letzte Abgabetermin der Steuererklärung nicht mehr der 31. Mai, sondern 31. Juli ist. Zudem weisen wir darauf hin, dass dieses Gesetz zwar im Jahr 2017 beschlossen wurde, jedoch die Änderung erst ab 2018 in Kraft tritt.

Demzufolge gilt es auch für Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine. Daher gilt auch für diese Berufsgruppe eine neue Frist. Somit ist in 2018 nicht wie bisher Ende Dezember die endgültige Abgabefrist, sondern bis zum 28. Februar des Folgejahres.

Außerdem kommt hinzu, dass Sie die Belege und Rechnungen für die Steuererklärung 2017 nicht mehr mit der Erklärung einreichen müssen. Daher ist das nur noch auf Nachfrage notwendig. Aus diesem Grund raten wir Experten, dringend die Belege und Rechnungen auch für die Steuererklärung 2017 mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Aber für Ihre Spendenquittungen gibt es keine Aufbewahrungsfrist mehr, wenn der Empfänger der Spende das Finanzamt über ein elektronisches Verfahren hierüber informiert hat.

Online seine Steuerklärung einsehen – auch das ist neu

Zu guter Letzt hat das neue Steuergesetz ebenso beschlossen, dass man seine Steuererklärung 2017 online einsehen kann. Dafür ist die Voraussetzung, dass Sie dem Finanzamt Ihre Zustimmung gegeben haben.

Steuererklärung 2017 – erhöhter Grundfreibetrag sowie Verspätungszuschläge

Ein Grund zur Freude bieten neben der Digitalisierung des Besteuerungsverfahrens und dem gelockerten Gesetz zur Einreichung der Belege und Rechnungen auch der erhöhte Grundfreibetrag. Denn dieser garantiert nämlich, dass das Existenzminimum der Bundesbürger sichergestellt ist.

Der neue Grundfreibetrag wie folgt:

Erst für Beiträge oberhalb der Einkommensgrenze wird eine Einkommenssteuer fällig. Das heißt, für Ledige lag der Grundfreibetrag im Vorjahr noch bei 8.742 Euro. Bei Verheirateten bei 16.944 Euro. Beide Grenzen wurden im Jahr 2017 um jeweils 168 Euro erhöht.

Guter Rat zum Schluss … aufpassen!

Denn weniger erfreulich sind die Verspätungszuschläge für eine zu späte Abgabe. Denn, sollten Sie die Steuererklärung nicht zur festgesetzten Frist einreichen, müssen Sie pro Verzugsmonat 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, jedoch maximal 25 Euro, zahlen. Aber, erhalten Sie allerdings eine Steuererstattung, wird kein Zuschlag fällig. Folglich betrifft es Sie nur, wenn Sie nachzahlen müssen. Der Höchstbetrag ist derzeit bei aktuell 25.000 Euro.

Zusammengefasst, es gibt viele Gründe, warum Sie Mitglied bei uns werden sollten. Denn nach wie vor wird viel zu viel Geld an das Finanzamt verschenkt. Kurzum, eine Mitgliedschaft rechnet sich in jedem Fall. Somit lohnt es sich, dass Sie genau wissen, welche Vorteile es gibt.

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