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Minijobs – alles was man darüber wissen sollte

Minijobs – alles was man darüber wissen sollte

Minijobs sind in Deutschland inzwischen sehr weit verbreitet. Laut Statistik sind es etwa 7,3 Millionen Menschen die einer solchen Nebentätigkeit nachgehen. Viele  werten damit Ihr tägliches Einkommen auf. Der monatliche Verdienst darf jedoch die Obergrenze von 450,-€ nicht überschreiten. Die häufigsten Minijobs sind in dem Bereich Gastronomie und im Büro zu finden. 

Sozialversicherungsbeiträge in Minijobs

Für diese sogenannte geringfügigen Beschäftigungen gelten bei der Abgabe von Sozialversicherungen Sonderregeln. Wird ein Minijob ausgeführt zahlt der Arbeitnehmer keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Wenn gewünscht kann man aber freiwillig in eine Rentenversicherung einzahlen. Der Arbeitgeber muss ungefähr 31% Abgaben zahlen.

Wussten Sie das? Auch als Minijobber haben Sie Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Auch ein bezahlter Urlaub steht Ihnen zu.

Darf man mehr als einen Minijob haben?

Grundsätzlich lautet die Antwort ja. Jedoch gilt dass Sie zusammengerechnet nicht die Höchstverdienstgrenze von 450,-€ knacken dürfen.

Gehen Sie einer Vollzeitbeschäftigung nach, dürfen Sie maximal einen Minijob ausüben. Selbst dann, wenn Sie nicht die Obergrenze von 450,-€ erreichen. Jeder weiterer Minijob wird sonst mit der Hauptbeschäftigung zusammenaddiert und ist dann voll sozialversicherungs- und steuerpflichtig. Aufgepasst, dies lohnt sich in den seltensten Fällen.

Besteuerung des Verdienstes für den Arbeitnehmer

Was muss man als Arbeitnehmer an Steuern berappen wenn man einer Nebentätigkeit nachgeht? Der Minijob kann über die Lohnsteuerkarte abgerechnet werden. In den Steuerklassen 1 – 5 fallen dann meist keine Steuern an, das Gehalt wird ohne Abzüge ausbezahlt. Allerdings kann sich dies dann bei der jährlichen Einkommensteuererklärung auswirken. Übrigens selbst dann wenn Ihr(e) Ehemann/Ehefrau entsprechend hohe Einkünfte hat.

Wir der Minijob nicht über die Lohnsteuermerkmale erhoben, gibt es auch die Möglichkeit einer pauschalen Besteuerung von 2 Prozent, die der Arbeitgeber gleich einbehält und auch weiterleitet.

Tipp: In den meisten Fällen müssen Arbeitnehmer einen zusätzlichen Minijob neben Ihrer Vollzeitbeschäftigung oder aber auch Teilzeitbeschäftigung vom Arbeitgeber genehmigen lassen. Diese Klausel findet man häufig in den Arbeitsverträgen.

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