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Ratgeber für Schwangere vom Lohnsteuerverein

Ratgeber für Schwangere vom Lohnsteuerverein

Sie sind schwanger? Das ist ein riesen Grund zur Freude und Ihr Leben wird sich spätestens ab der Geburt von Grund an ändern. Heute haben wir uns die Mühe gemacht, für Sie auch die steuerlichen Veränderungen, im Überblick, zusammenzuschreiben. Ein kurzer Ratgeber vom Lohnsteuerverein.

Lohnsteuerverein – Tipp für Schwangere

In der Schwangerschaft

Schon in der Schwangerschaft können Sie diverse anfallende Kosten bei der Steuer geltend machen. Die Kursgebühren für den Geburtsvorbereitungskurs, für die Schwangerschaftsgymnastik und die Rechnungen von der Hebamme zum Beispiel. Weiterhin, sämtliche Fahrkosten, die Sie wegen Vorsorgeuntersuchungen, einer Fahrt ins Krankenhaus oder zu den Kursen hatten. Achtung, wer mit dem Taxi fährt, muss sich eine Quittung ausstellen lassen. Wer selber fährt kann für jeden gefahrenen Kilometer 0,30- € von der Steuer absetzen.

Auch die Kosten für die Geburt können übrigens, teilweise, geltend gemacht werden.

Das Elterngeld

Hier bleibt ein Elternteil zuhause und bekommt dies vom Staat finanziert (maximal 14 Monate). Das Elterngeld was häufig nach der Geburt bezogen wird, ist sogar steuerfrei. Allerdings erhöht sich der Progressionsvorbehalt, was im Klartext heißt, dass das Elterngeld auf das Familieneinkommen angerechnet wird und dadurch der Steuersatz ansteigt. Die Höhe des Elterngeldes hängt vom Einkommen des zu betreuenden Elternteils ab. Die Grundlage für die Berechnung liegt im letzten Jahr, also dem Einkommen des gesamten vorherigen Jahres.  Hier gilt desto höher das Netto-Einkommen war, desto höher ist jetzt das Elterngeld. Allerdings gibt es eine maximale Grenze von 1800,-€.

Tipp vom Lohnsteuerverein: Rechnen Sie durch ob sich ein Wechsel  in eine andere  Steuerklasse lohnt (für den zuhause bleibenden Elternteil), denn die Steuerklasse ist entscheidend hierfür, wie viel Netto vom Brutto übrig bleibt. Aber Achtung, ein Antrag für den Wechsel muss spätestens sieben Monate vor dem Monat gestellt werden, in dem der Mutterschutz beginnt.

Das Elterngeld plus

Das Elterngeld plus basiert auf dem gleichen Prinzip – allerdings arbeite der betreuende Elternteil hier schon wieder stundenweise. So kann die Elterngeldzeit auf das Doppelte verlängert werden (28 Monate).

 

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