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Humorvolles – diesmal zum Thema Einspruch!

Humorvolles – diesmal zum Thema Einspruch!

Einspruch Euer Ehren. Heute haben wir in unserem Blog wieder humorvolles für Sie aufgeschrieben, diesmal mit Briefen die als Einspruch zum Finanzamt gegangen sind – viel Spaß beim Lesen:

Einspruch euer Ehren!

Brief Nummer 1 – Rückantwort einer Lehrerin, die im Skilager war

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Erklärung, der Skikurs in Tirol könne nicht anerkannt werden, da eine „objektive Trennung von beruflicher/privater Veranlassung nicht möglich ist“, ist empörend. 

Zur Anregung Ihrer Fantasie: 7.00 Uhr wecken, Medizin nehmen, 1 Stunde Fahrt ins Skigebiet. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr in erhöhter Risiko-Situation (eine falsche Entscheidung kann sich auf Leib und Leben auswirken). Bis zum Abendessen dann psychotherapeutische Tätigkeit, nach dem Abendessen Unterhaltungskünstler und in der Nacht, Kampf gegen betrunkene fensterlnde Dorfburschen. Und das 10 Tage lang. Fragen Sie doch mal in der Schule, wer das noch macht.

Ich erhebe Einspruch! 

Brief Nummer 2 – nicht anerkannte Werbungskosten

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Beantwortung Ihres Schreibens vom 04.04. möchte ich Ihre Feststellung, die von mir angeschaffte Brille stelle keine Werbungskosten dar, als nicht richtig ansehen. 

Gründe: Die Brille wurde für meinen Bildschirmarbeitsplatz angeschafft. Da ich privat nicht im Besitz eines PC `s bin, fällt die private Nutzung weg. Sollten Sie zu dem Ergebnis kommen, dass die Brille zumindest teilweise als beruflich genutzt anzuerkennen sei, hier eine Aufstellung der berufliche bedingten Brillentragezeiten:

Jahrestage: 365 Tage  x 24 Std. = 8760 Stunden

Schlaf: 365 Tage x 8 Std. = 2920 Stunden

macht 5840 Stunden die verbleiben 

Arbeitsstunden 231 Tage x 8 Std. = 1848 Std. also 31,64 % 

Anschaffung Brille 1249,– € davon 31,64 % = 395,18 €

Mit freundlichen Grüßen 

Und zu guter Letzt – Brief Nummer 3:

Mein Antrage vom 08.7.1990 im Hinblick auf das BFH-Urteil vom 13.03.1990 (IX R 104/85) wurde von Ihnen bisher nicht bearbeitet.

Ich bitte nunmehr, den mir zustehenden Betrag umgehend zu überweisen. Herd und Spule sind absetzbar, also bitte zurück mit der zuviel gezahlten Kohle.

Mit freundlichen Grüßen 

Die Briefe sind ein Auszug aus dem Buch „Meine Frau ist eine außergewöhnliche Belastung“ von Ralf Sikorski.

Ein schönes und erholsames Winterwochenende wünscht Ihnen der Lohnsteuerhilfeverein e.V.

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