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Der Steuerhilfeverein erzählt die Geschichte der Steuern – Teil 2

Der Steuerhilfeverein erzählt die Geschichte der Steuern – Teil 2

Eine systematische Besteuerung gibt es schon seit langer Zeit. In unserem vorherigen Blog über die Geschichte der Steuern haben wir über das Steuersystem im alten Ägypten und den städtischen Hochkulturen, wie Mesopotamien berichtet. Heute widmen wir, vom Steuerhilfeverein, uns dem römischen Steuersystem und den Steuerabgaben im Mittelalter. 

Der Steuerhilfeverein erzählt:

Die Römer und die Steuern

Das römische Steuersystem war ein Indirektes. Das bedeutet, dass es Zölle und Wege- und Nutzgelder gab. Die Steuern erhielten sogenannte Steuerpächter, diese unterstützten damit auch viele gesellschaftliche Ereignisse wie Wettkämpfe und das Theater. Leider war dieses Steuersystem sehr anfällig für Korruption. Denn die Steuerpächter strebten natürlich auch nach einer satten Gewinnmarge für sich selber.

Später entwickelten die Römer ein Katastersystem, durch den der Grundbesitz eines jeden Bürgers ermittelt wurde. Die zwei größten Steuerarten waren dann die Kopfsteuer (tributum capitis) und die Grundsteuer (tributum soli). Die Kopfsteuer war leider wenig gerecht, da sie nicht nach dem Einkommen berechnet wurde. Die Grundsteuer war zwar gerechter,  hat dies aber in den meisten Fällen leider nicht ausgeglichen.

Die Abgaben im Mittelalter

Seit dem 6. Jahrhundert mussten Steuern an die Kirche bezahlt werden. Von da stammt der Begriff „Zehnt“, was so viel bedeutet wie das ein Zehntel des Einkommens, die ansässige Kirche erhält. Diese  Abgabe diente vorrangig dem Unterhalt des Klerus. Aus dieser Zeit kommt auch das Eintreiben von „Mauten“. Der Wortstamm geht auf das gotische Wort „mota“ zurück und heißt Zoll oder Verkehrssteuer. Diese gibt es bis heute, jedoch hat diese jetzt Gebührencharakter.

Steuern in der heutigen Zeit:

Heute gibt es bei uns ein gerechtes aber für viele verwirrendes Steuersystem. Deswegen gibt es wichtige Helfer wie den Steuerhilfeverein. Er wurde einst von Arbeitnehmer gegründet.

Der Steuerhilfeverein übernimmt, gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag, die Erstellung der kompletten Steuererklärung. Dies lohnt sich meist auch. Denn im Durchschnitt bekommt man als Arbeitnehmer  875,-€ retour. Das ist doch ein nettes Zusatzeinkommen, oder?

Teil 1 der Geschichte der Steuern

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