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Ausbildungskosten von der Steuer absetzen

Ausbildungskosten von der Steuer absetzen

Die Schule ist geschafft, nun geht es direkt weiter in eine Ausbildung oder zum Studium. Das ist ein erster Schritt in die Selbständigkeit der jungen Erwachsenen. Allerdings verbunden mit hohen finanziellen Ausgaben für Studium und Berufsausbildung sowie geringen Einkommen. In der Steuererklärung kann man Ausbildungskosten absetzen. Wir informieren wie.

Erste Ausbildung

Eines vorne weg: der Schulbesuch zum Beispiel eines Gymnasiums zählt nicht als Ausbildung. Die Kosten für Lehre oder Studium können Sie steuerlich geltend machen. Aber es gibt einen Unterschied, ob es sich um die erste oder eine zweite Ausbildung oder eine Weiterbildung handelt. Die erste Ausbildung ist die, die zum Erlernen eines Berufes dient, der später einmal ausgeführt werden soll. Sie dauert in der Regel mindestens 18 Monate und schließt mit einer Prüfung ab. Alle Kosten, die im Zusammenhang mit dieser Ausbildung anfallen, können bis zu einer Höhe von 6.000 Euro als Sonderausgaben in der Steuererklärung eingetragen werden. Darunter fallen beispielsweise die Ausgaben für Fachliteratur, Arbeitsmittel, aber auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung sowie Lehrgangs- und Studiengebühren.

Zweite Ausbildung

Wurde bereits eine Ausbildung abgeschlossen und man beginnt eine weitere oder fängt ein Studium nach einer Ausbildung an, dann wird dies als zweite Ausbildung gewertet. Dabei ändert sich, dass die Kosten nicht mehr als Sonderausgaben, sondern als Werbungskosten gelten. Das bedeutet, dass die Kosten unbegrenzt in der Steuererklärung eingetragen werden können. Ebenso werden die Kosten für eine berufliche Weiterbildung als Werbungskosten abgesetzt.

Ausbildungskosten absetzen

Sehr häufig unterstützen Eltern ihre Kinder finanziell während der Ausbildung. Deshalb können auch Sie Ausbildungskosten geltend machen. Aber die Kinder dürfen nicht mehr zu Hause wohnen, müssen weiterhin kindergeldberechtigt sowie volljährig sein. Dann können Eltern in Ihrer Steuererklärung 924 Euro als Ausbildungsfreibetrag angeben. Besteht kein Kindergeldanspruch mehr, dann können die Eltern Kosten bis zu 8.820 Euro als außergewöhnliche Belastungen geltend machen.

Das Thema Ausbildungskosten absetzen ist sehr umfangreich und es gibt einige Sonderfälle. Sie haben noch Fragen? Dann werden Sie jetzt Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein e. V. Wir informieren Sie über alle Themen, geben Tipps und unterstützen Sie. Ein Berater ganz in Ihrer Nähe freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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