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Abgabe-Steuererklärung-2016

Abgabe-Steuererklärung-2016

Das Jahr ist wieder weit fortgeschritten. Manch einem Steuerpflichtigen fällt dann plötzlich ein, dass er die Abgabe-Steuererklärung-2016 verpasst hat. Dann stellt sich die Frage: was kann passieren? Und was ist zu tun? Bei der Antwort müssen verschiedene Umstände beachtet werden.

Verpflichtung zur Abgabe-Steuererklärung-2016 oder Antragsveranlagung?

Es gibt bestimmte Sachverhalte, bei denen es wahrscheinlich ist, dass im Laufe des Jahres nicht genügend Steuer gezahlt wurde. Aus diesem Grund ist dann die Abgabe der jährlichen Einkommensteuererklärung für den Steuerpflichtigen verpflichtend. Dies gilt z.B. bei der Wahl bestimmter Steuerklassen. Oder es wurden Nebeneinkünfte in Höhe von über EUR 410,00 erzielt. Auch der Eintrag eines Freibetrags oder der Bezug von Krankengeld oder Elterngeld kann dazu führen, dass Sie eine Steuererklärung abgeben müssen. Falls nicht, können Sie auch freiwillig eine Steuererklärung abgeben – besonders dann natürlich, wenn Ihnen eine Erstattung der Steuer zusteht.

Stichtag 31.05. des Jahres

Die Steuererklärung 2015, die im Jahr 2016 abgegeben werden kann, hätte bereits zum 31.05.2016 abgegeben werden sollen. Das ist nicht geschehen? Was ist nun zu tun?

Stillschweigende Verlängerung der Frist

Sofern Sie auf sich allein gestellt sind, können Sie selbst einen Antrag auf Verlängerung der Frist stellen, den Sie begründen sollten. Bis Ende September wird diesem meist stattgegeben. Doch auch dieses Datum ist nun bereits verstrichen. Sie haben auch bereits eine Mahnung erhalten? Wie können Sie sich jetzt noch helfen?

Vertretung durch einen Steuerfachmann

Sofern Sie von einem Fachmann, etwa durch einen Lohnsteuerhilfeverein oder einen Steuerberater vertreten werden, können Sie noch Ruhe bewahren. Der Fachmann wird für Sie einen Verlängerungsantrag zur Abgabe-Steuererklärung-2016 bis zum 31.12.2016 stellen. Doch ist es nun an der Zeit, sich umgehend mit den Belegen zur Beratung zu begeben. Denn auch ein Leiter einer Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereins oder ein Steuerberater können nicht noch in den letzten Dezemberwochen eine Vielzahl von Steuererklärungen fertigstellen.

Verspätungszuschlag und Zwangsgeld

Sofern Sie die Steuererklärung letztlich nach Ablauf aller Fristen abgeben, müssen Sie damit rechnen, dass gegen Sie ein Verspätungszuschlag festgesetzt wird. Das ist sehr ärgerlich. Sofern Sie die Abgabe-Steuererklärung-2016 weiter hinausschieben, kann die Festsetzung eines Zwangsgeldes auf Sie zukommen. Allerspätestens diese Androhung sollte Sie zum umgehenden Handeln veranlassen.


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Bei der Erstellung von Einkommensteuererklärungen im Rahmen der Beratungsbefugnis gemäß § 4 Nr. 11 StBerG bei Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit, Renten oder Unterhaltsleistungen, können Sie sich im Rahmen einer Mitgliedschaft in einer von ca. 650 Beratungsstellen des Aktuell Lohnsteuerhilfeverein e.V. umfassend beraten lassen.

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