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Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017: Das müssen Sie wissen!

Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017: Das müssen Sie wissen!

Die Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017 läuft in wenigen Tagen ab. Aber ist die Frist vom 31. Mai 2018 überhaupt für jeden und jede Steuererklärung gültig? Damit Sie für die Abgabefrist gewappnet sind, geben wir Ihnen Tipps und klären alle Ihre Fragen rund um die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017.

Das erfahren Sie in unserem Blogbeitrag:

  1. Wann ist der Abgabetermin der Einkommensteuererklärung 2017?
  2. Haben Sie die Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung?
  3. Lohnt sich die Abgabe der Steuererklärung?
  4. Können Sie eine Fristverlängerung beantragen?
  5. Welche Abgabefrist gilt für Mitglieder im Lohnsteuerhilfeverein?

Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017

Für die Abgabe der Steuererklärung 2017 ist schon wieder Eile geboten. Stichtag für die Steuererklärungen ist grundsätzlich der 31. Mai 2018. In den Bundesländern, in denen dieser Tag als Fronleichnam Feiertag ist, endet die Abgabefrist am 01.06.2018.

Auch die kürzlich beschlossene Verlängerung der Abgabefrist bis zum 31.07. hilft für die Einkommensteuererklärung 2017 noch nicht weiter. Denn für dieses Jahr verbleibt es noch bei der alten Regelung. Was also ist zu tun?

Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung

Zunächst können Sie überprüfen, ob Sie zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung überhaupt verpflichtet sind. Eine Verpflichtung besteht, wenn Sie oder Ihr Ehegatte z.B. als Arbeitnehmer die Steuerklassen III, IV mit Faktor, V oder VI haben. Oder Ihre jährlichen Nebeneinkünfte, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Kurzarbeitergeld mehr als 410 Euro betragen. Oder Sie oder Ihr Ehegatte haben einen Freibetrag eingetragen. Besteht demnach keine Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung, können Sie sich noch Zeit lassen, dann insgesamt bis zu vier Jahre. Die Frist vom 31. Mai 2018 ist somit hinfällig für Sie. Die Steuererklärung 2017 könnten Sie dann spätestens am 31.12.2021 abgeben.

Einkommensteuererstattung

Allerdings ist zu beachten: die Abgabe einer Einkommensteuererklärung lohnt sich meistens. Denn damit können Sie sich Ihre zu viel bezahlten Steuern zurückholen. Nach allgemeiner Berechnung erhalten Steuerpflichtige durchschnittlich ca. 900 Euro von der Steuer, die Sie an das Finanzamt abgeführt haben, zurück. Diese mögliche Einkommensteuererstattung erhalten Sie naturgemäß aber nur dann, wenn Sie Steuererklärungen abgeben.


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Fristverlängerung beim Finanzamt beantragen

Sie können die Einkommensteuererklärung jetzt in Windeseile erstellen. Sofern Sie alle Unterlagen zur Hand haben und sich vielleicht an den Angaben des Vorjahres orientieren können, kann dies durchaus noch gelingen.

Sofern Ihnen dies nicht möglich erscheint, beantragen Sie selbst beim Finanzamt eine Fristverlängerung. Dann haben Sie noch mehr Zeit die Steuererklärung zu erstellen. Hierfür müssen Sie jedoch einen triftigen Grund angeben, z.B.

  • Krankheit
  • Arbeitsüberlastung
  • Umzug oder
  • noch ausstehenden Belege.

Sie können einen schriftlichen Antrag zur Verlängerung der Frist stellen oder sich zunächst telefonisch mit dem Finanzamt in Verbindung setzen.

Automatische Fristverlängerung für Mitglieder in einem Lohnsteuerhilfeverein

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich als Mitglied eines Lohnsteuerhilfevereines beraten zu lassen. Denn ebenso wie Mandanten eines Steuerberaters, erhalten Mitglieder eines Lohnsteuerhilfevereins automatisch eine Fristverlängerung für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2017 bis zum 31.12.2018. Allerdings muss dem Finanzamt die Mitgliedschaft bekannt sein. Dies ist bei Altmitgliedern der Fall. Bei Neumitgliedern informiert die betreffende Beratungsstelle das Finanzamt, damit auch für sie die Fristverlängerung zur Abgabe der Steuererklärung 2017 bis zum Ende des Jahres 2018 gilt.

Häufig ist ein Lohnsteuerhilfeverein für die Abgabe der Steuer eine günstige Alternative zum Steuerberater. Allerdings können Sie nicht in jedem Fall beraten werden. Sofern Sie nur Einkünfte als Arbeitnehmer, Beamter, Rentner oder Unterhaltsempfänger haben und daneben nur noch Einkünfte aus Vermietung oder Kapitaleinkünfte, bei denen die Einnahmen 13.000 Euro bei Alleinstehenden oder 26.000 Euro bei Zusammenveranlagung nicht übersteigen, steht einer Beratung beim Lohnsteuerhilfeverein nichts im Wege.

Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich zu entrichten und im Regelfall sozial gestaffelt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Lohnsteuerhilfe Kosten. Außerdem erfahren Sie Einzelheiten zu den Beiträgen auch bei unseren Lohnsteuerhilfe Beratern. Oder lassen Sie sich über unseren Beitragsrechner Ihren individuellen Mitgliedsbeitrag berechnen.

Wählen Sie über unsere Berater Suche Ihre Beratungsstelle vor Ort aus und vereinbaren Sie einen Termin. Dann profitieren auch Sie als Mitglied von der automatischen Fristverlängerung und einer kompetenten Beratung.

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