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3 Tipps um Verspätungszuschlag bei der Steuererklärung 2018 zu vermeiden

3 Tipps um Verspätungszuschlag bei der Steuererklärung 2018 zu vermeiden

Zunächst klang es wie eine sehr gute Nachricht: Erstmals für die Steuererklärung 2018 verlängerte sich deren Abgabefrist um zwei Monate bis nunmehr zum 31.07.2019.

Aber nun ist dieser Termin herangerückt und eine Vielzahl von Steuerpflichtigen hat seine Einkommensteuererklärung noch immer nicht erstellt. Und leider wurden im Gegenzug die Regelungen zum Verspätungszuschlag verschärft. Doch noch können Sie handeln und unnötige Kosten vermeiden.

Drei hilfreiche Tipps zur Vermeidung von Verspätungszuschlägen!

Tipp 1: Fristverlängerung bei steuerlicher Vertretung nutzen
Tipp 2: Eigene Fristverlängerungen beantragen
Tipp 3: Unvollständige Einkommensteuererklärung abgeben

Tipp 1: Fristverlängerung bei steuerlicher Vertretung nutzen

Wenden Sie sich jetzt an Ihren Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein. Sofern Sie steuerlich vertreten sind, können Sie eine Fristverlängerung für die Einkommensteuererklärung 2018 sogar bis zum 29.02.2020 erhalten. Erst nach Ablauf von 14 Monaten nach Ende eines Kalenderjahres muss das Finanzamt einen Verspätungszuschlag zwingend erheben. Aber lassen Sie die Angelegenheit nach der Kontaktaufnahme z.B. mit Ihrem Lohnsteuerhilfeverein nicht wieder in Vergessenheit geraten. Auch Ihr Beratungsstellenleiter kann nicht alle Einkommensteuererklärungen in den letzten Wochen vor Ablauf dieser Frist erstellen. Vereinbaren Sie gleich einen Termin zur Erstellung der Einkommensteuererklärung und suchen Sie bis dahin die erforderlichen Unterlagen zusammen.

Verspätungszuschlag

Sofern die Steuererklärung nicht innerhalb dieser 14 Monate eingereicht wird, setzt das Finanzamt einen Verspätungszuschlag fest. Dieser beträgt dann für jeden angefangenen Monat der Verspätung 0,25 % der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro. Dies ist grundsätzlich zwingend, wenn der 29.02.2020 verstrichen ist. Etwas anderes kann allenfalls bei „Null“-Festsetzungen und Erstattungsfällen gelten. Ein Verspätungszuschlag kann allerdings auch schon früher festgesetzt werden; hier heißt es aufpassen und handeln.

Tipp 2: Eigene Fristverlängerungen beantragen

Falls Sie gute Gründe für eine Verzögerung haben, können Sie auch selbst eine Fristverlängerung beantragen. Das Finanzamt lässt hierfür im Regelfall Gründe wie eine Erkrankung, berufliche Abwesenheit, berufliche Überlastung oder noch ausstehende Belege gelten. Sie erhalten allerdings meist nur eine Frist von einigen Wochen. Aber auch, wenn das Finanzamt die gewünschte Frist ablehnen sollte, dürfte Ihnen zumindest noch ein gewisser Zeitraum zur Abgabe zugestanden werden.

Tipp 3: Unvollständige Einkommensteuererklärung abgeben

Konnten Sie sich nicht rechtzeitig an einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein wenden und erhalten Sie auch keine Fristverlängerung mehr oder ist diese wiederum abgelaufen, können Sie zur Vermeidung von Verspätungszuschlägen auch eine zunächst unvollständige Einkommensteuererklärung abgeben. Sie sollten dann zumindest den vierseitigen Mantelbogen und die Anlage N für Ihre Einkünfte aus Ihrer Arbeitnehmertätigkeit ausfüllen. Teilen Sie dem Finanzamt mit, dass Sie die fehlenden Angaben und Unterlagen bis zu einem bestimmten Termin nachreichen werden und setzten Sie diese Ankündigung auch in die Tat um.

Mitglied werden und entspannt zurücklehnen

Am sichersten ist es, sich jetzt an einen steuerlichen Vertreter zu wenden. Sie können sich mit diesem über das weitere Vorgehen beraten und gleich einen Termin vereinbaren. Denn ein Verspätungszuschlag kann schnell ziemlich teuer werden und ist durch rechtzeitiges Handeln letztlich leicht vermeidbar.

Also wenden Sie sich einfach an eine unserer vielen Beratungsstellen in ganz Deutschland und vereinbaren Sie einen Termin. Hier geht’s zur Berater-Suche.

Dann nur noch Belege abgeben und wieder entspannt zurücklehnen. Profitieren Sie von den Vorteilen der Mitgliedschaft in unserem Lohnsteuerhilfeverein.

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